Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr im Grillrestaurant Sportpark, Boehringer Strasse 5, 68307 Mannheim.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

23.11.2016

App-Tipp 23.11.2016: SQUID - Die Nachrichten-App


Von Thorsten Kohlberg

"Werde dein eigener Chefredakteur" ist die Message von Squid der Nachrichten App die in Schweden entwickelt worden ist.


Squid (deut. Tintenfisch) greift sich sozusagen die aktuellen News aus einer Vielzahl von Quellen (s. Tabelle1).  Die App ist kostenlos und bis jetzt ohne störende Werbeeinblendungen. Man kann sich gleich beim Installieren den Nachrichtenfeed so personalisieren wie man ihn haben möchte. 

Kategorie (kleine Auswahl)
Quellen (kleine Auswahl)
Topnachrichten
Die Welt
Der Spiegel
Tagesspiegel
NZZ
Kölner Stadtanzeiger
Tagesschau
Sport
Der Kicker
Rheinische Post
Sport 1
Stern
Technologie
Chip
Mobiflip
Heise
Apfelpage
Windowsarena
Lifestyle
FAZ
Philuko
Süddeutsche Zeitung
Tabelle1


Die Oberfläche stellt sich sehr aufgeräumt und übersichtlich da. Im oberen Drittel befinden sich die ausgesuchten Kategorien, die man mit einem wisch nach rechts oder links einsehen kann. Darunter kommen gleich die aktuellsten News für die jeweilige Kategorie. 

Eine gesamte Auflistung aller Nachrichten findet man unter dem Home Symbol.

Über das Plus-Symbol lassen sich alle vorhandenen Kategorien einsehen aus- und abwählen.


Das Menü ist einfach gestrickt aber beinhaltet alles was man braucht:

- Auswahl: Land
- Einlade Button für Freunde
- Push ein/aus
- Link zu Facebook
- Feedback
- Tutorial
- Geschäftsbedingungen
- Programm Infos

Es lassen sich aber nicht nur Nachrichten lesen sondern auch mit anderen teilen, egal ob über die Sozialen Netzwerke oder direkt an einen Kontakt im Telefonspeicher.

Schön ist auch die Funktion zum kreativen Einwirken in die einzelnen Nachrichten. So kann man über einen Editor etwa einen Text, Zeichnung oder einen der diversen Sticker direkt in die Nachricht einbetten.

Fazit: 
Für mich ist diese App schöner und übersichtlicher wie die Applikationen der großen Nachrichtensender. Man wird auch nicht ewig daran erinnert die App zu bewerten und unnötige störende Werbung sucht man hier vergebens. Ich werde diese App die nächste Zeit nutzen und hoffe das sie so bleibt wie sie ist. 

Hier noch die Downloadlinks:

Android-Version: KLICK
iOS-Version: KLICK

Viele Grüße, 

Thorsten Kohlberg
PUG-Mannheim - Smartphones & More

17.11.2016

188. Treffen der PUG-Mannheim am 16.11.2016

Am  16.11.2016 fand das vorletzte PUG-Treffen des Jahres 2016 statt und die Themen der 10 Anwesenden waren wieder durchaus vielseitig.

Thorsten stellte uns eine neue News-App namens "Squid" vor, zu der er in Kürze noch einen ausführlichen App-Tipp verfassen wird. Mit "Squid" wird man Chefredakteur seines eigenen Nachrichtenfeeds und taucht ein in eine Welt voll frischer Nachrichten. Man liest nur die Nachrichten, die dich am meisten begeistern.  Die App ist die unterhaltsamste Art, mit dem, was in der Welt passiert, auf dem Laufenden zu bleiben. Man wählt die News, die einen begeistern, und bleibt damit auf dem neuesten Stand mit topaktuellen News, Trends und Events, Push-Service inklusive. Mehr dann in Thorsten's App-Tipp.

Und Thorsten machte noch mit einem anderen Thema Schlagzeilen, nämlich mit dem plötzlichen Defekt seines LG G5. Erst wollte der Fingerabdrucksensor nicht mehr, auch der Homebutton versagte seinen Dienst und das Smartphone meldete nur noch "Akku leer" – und das nach gerade einmal 3 Monaten. Das Gerät wurde vom örtlichen Händler zur Reparatur eingeschickt und wird und mindestens 14 Tage auf sich warten lassen.

Doch was soll Thorsten in dieser Zeit ohne Smartphone tun ? Er hat sich ein sog. "Überbrückungsgerät" aus der unteren Preisklasse gegönnt. Natürlich musste dieses Gerät dem PUG-Test standhalten: Das "Alcatel Pop 4S" ist das aktuelle Flaggschiff der Mittelklasse-Smartphone-Riege des chinesischen Unternehmens TCT Mobile. Mit einem 5,5 Zoll großen Full-HD-Display, einer lichtstarken 13-Megapixel-Hauptkamera (Blende f/2.0) und dem Octa-Core-Prozessor MediaTek Helio P10 scheint das Gesamtpaket für unter 200 Euro durchaus attraktiv zu sein.

Natürlich darf man in dieser Preiseklasse kein High-End-Verarbeitung erwarten. Dennoch schmeicheln die Haptik und die verwendeten Materialien  in der Hand. Durch den Verzicht auf Corning Gorilla Glas empfiehlt sich auch die Nutzung einer Displayschutzfolie. Doch hässlich ist das "Alcatel Pop 4S" deswegen nicht. Viel wichtiger ist, dass der chinesische Hersteller aktuelle Software vorinstalliert hat und noch ein paar Spielereien mitliefert, die nicht alltäglich sind. Dazu gehört nicht der Fingerabdrucksensor, der zu einem wichtigen Bestandteil von Smartphones geworden ist. 

Das "Alcatel Pop 4S" (Q: inside-handy.de)
Durch ihn lässt sich deutlich mehr Sicherheit für die eigenen Daten gewährleisten, weswegen auf ihn nicht verzichtet werden sollte – auch nicht bei günstigeren Smartphones. Die Kamera liefert eine unaufgeregte, solide Vorstellung ab. Für die Nutzung des mobilen Internets wird auch einiges geboten. Und mit Dual-SIM ist es zum Beispiel bei Datenvolumina ab 10 Gigabyte möglich mit einem reinen Datentarif und einer weiteren SIM-Karte für Telefonie und SMS mehrere Euro im Monat zu sparen, oder man nutzt es einfach mit der privaten und der beruflichen SIM-Karte in einem Gerät.

Im Zusammenhang mit dem "Alcatel Pop 4S" haben wir eine bislang noch nicht genannte und gekannte Funktion im Betriebssystem getestet, die sich "Smart Lock" nennt:

"Smart Lock" sperrt das Smartphone oder Tablet automatisch, wenn man es nicht bei sich trägt, und entsperrt es, wenn das Gerät sicher ist. Man kann festlegen, dass das Android-Gerät entsperrt wird, wenn eine bestimmte Bluetooth- oder NFC-Verbindung (bspw. eine Smartwatch) vorhanden ist, man sich an einem vertrauenswürdigen Standort befindet (bspw. zu Hause), man das Gerät mit sich trägt oder das Gerät das Gesicht bzw. die Stimme erkennt.

"Smart Lock" findet man in unter "Einstellungen" – "Gerätesicherheit" – "Sichere Sperreinstellungen".

Bei der Diskussion, welches Smartphone wohl als nächstes gekauft wird, stellte sich ein Favorit recht rasch in den Vordergrund:

Das Huawei Mate 9 (Q: wccftech.com)
Huawei hat nämlich das neue Phablet, das "Mate 9" präsentiert. Zu uns kommt zunächst nur das normale Modell mit 5,9″ Display, zudem auch leider nur in zwei Farben. Wer auf Mattschwarz hoffte, wird daher leider schon jetzt enttäuscht. Und sonst so? Vermutlich ist das Mate 9 aktuell das beste Phablet am Markt, spätestens nach dem Ausfall des Note 7 von Samsung definitiv. Huawei hat sich ins Zeug gelegt, mal abgesehen von der weiterhin stehengebliebenen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel auf 5,9″. Ganz klar ausreichend, sogar gut für den Akku, allerdings für VR via Google Daydream sicher nicht die beste Experience. Des Weiteren gibt es einen Kirin 960-Prozessor, 4 GB RAM, 64 GB Datenspeicher, 4.000 mAh Akku samt Quick Charge, eine Dual-Kamera (12 MP + 20 MP) an der Rückseite und Android 7 samt EMUI 5. Kostenpunkt? 699 Euro UVP. Zu diesem Preis kann das Mate 9 auch bereits vorgestellt werden, ausgeliefert wird es dann laut offizieller Ansage ab Ende 2016. Angeboten wird jeweils das Dual-SIM-Modell.

Und wir blickten auch auf die anderen Hersteller:

Nach dem Note7-Disaster bei Samsung machen sich jetzt die ersten Gerüchte zum Samsung Galaxy S8 im Internet breit. Wie mehrere Quellen berichten, dass Samsung den Release des Galaxy S8 vorzieht, um die Ausfälle durch das gestoppte Note 7 auszugleichen, ist dieses Gerücht inzwischen vom Tisch. Stattdessen rechnet man wieder fest mit einem Unpacked-Event am 26. Februar 2017; dem Sonntag vor dem Start des Mobile World Congress in Barcelona. Der Verkaufsstart soll im März 2017 anstehen.

Samsung hat mit dem Galaxy S7 und dem S7 Edge dieses Jahr alles richtig gemacht. Optisch bleibt man seiner Designlinie vom Galaxy S6 und S6 Edge treu, bei den Features hat man aber das Feedback und Kritiken angenommen und diese wieder in der S7-Reihe integriert. Allen voran der MicroSD-Slot, der Schutz vor Wasser und Staub nach IP-Zertifizierungsklasse und einen größeren Akku. Zusätzlich beglückte man die S7-Nutzer mit einer guten Kamera, die weniger aus dem Gehäuse herausragt. Was will Samsung also an einem nahezu perfekten Smartphone wie dem Galaxy S7 für den Nachfolger verbessern?

Wir dürfen also gespannt sein, wie Samsung sein in Schieflage geratenes Image wieder ins rechte Licht rücken wird.

Das 188. Treffen war leider "applelos", dennoch blickten wir zu fortgeschrittener Stunde des PUG-Treffens auch auf den Apfel, denn kaum ist das iPhone7 auf dem Markt, spricht man schon vom Nachfolger, dem iPhone8: Noch ist nicht viel bekannt über Apples nächste Generation. Auch steht noch nicht fest, ob das neue Smartphone tatsächlich "iPhone 8" heißen wird. Aber zumindest zum Bildschirm gibt es schon Infos. Wie die Zeitung Nikkei Asia Review berichtete, offenbarte Tai Jeng-wu, Manager bei Sharp und Chef des Apple-Zulieferers Foxconn, bei einer Rede an der Universität von Taipeh, dass das nächste iPhone einen OLED-Bildschirm erhalten wird.

Passend zu den bekannten Infos und zu den kursierenden Gerüchten veröffentlichte der Grafiker Veniamin Geskin mehrere Mockups, die zeigen, wie das neue iPhone aussehen könnte. Da seine Entwürfe erstaunlich akkurat und realistisch sind, erregte er damit einige Aufmerksamkeit. Der Trend auf dem Smartphone-Markt geht hin zum umfassenden Bildschirm. Dabei ist das neue Display nahezu randlos. Auch Apple soll weiter in diese Richtung gehen. Gerüchten zufolge sollen der Homebutton und der Fingerabdruckscanner direkt in den Bildschirm eingebaut werden. Dadurch erzielt Apple bei der nächsten Generation mehr Platz auf der Vorderseite und kann wie Konkurrent Xiaomi einen nahezu randlosen Display anbieten. Auch Samsung soll an einem Bildschirm forschen, der 99 Prozent der Front einnimmt.

Nach den Ausfällen des LG G4 bei David in diesem Jahr und dem jüngsten Ausfall von Thorsten's G5 blieb natürlich der Blick in die Zukunft der LG-Geräte nicht auf der Strecke, auch wenn über ein mögliches LG G6 bisher noch nicht allzu viel bekannt ist. Bislang hieß es lediglich, dass das nächste Flaggschiff wohl keine Erweiterungsmodule unterstützen wird. Nachdem zuletzt Gerüchte über einen Release mitsamt eines eigenen Bezahlsystems von LG die Runde machten, will die koreanische Webseite Digital Times nun von einem dazu passenden und innovativen Iris-Scanner erfahren haben.

Der Leak soll Digital Times zufolge eigentlich gar keiner sein. Angeblich hat LG Innotek das besondere Bauteil selbst im Rahmen der Korea Electronics Show vorgestellt. LG selbst habe sich gegenüber Android Authority mittlerweile selbst zu Wort gemeldet und erklärt, dass ein Iris-Scanner dieser Art wirklich kürzlich entwickelt wurde. Bislang wurde dem Hersteller zufolge aber noch kein Wort darüber verraten, in welchen Geräten der Iris-Scanner zum Einsatz kommen könnte. Ein Einsatz im LG G6, das ebenfalls noch nicht offiziell bestätigt wurde, ist also nicht sicher.

Dem Bericht aus Korea zufolge soll der Iris-Scanner von LG Innotek sich deutlich von einem solchen Modul unterscheiden, wie es beispielsweise im Galaxy Note 7 von Samsung eingebaut wurde. Statt nämlich sowohl auf eine gewöhnliche Frontkamera als auch auf eine zusätzliche Kamera zum Abtasten der Iris zu setzen, verschmelze LG beide Module zu einem einzigen Bauteil. Dies soll Platz sparen. Über die Fehlerrate des Scanners ist noch nichts bekannt.

Dem vom Hersteller dementierten Bericht der Korea Electronics Show zufolge soll der Iris-Scanner angeblich im kommenden Jahr in vielen Geräten und nicht nur solchen, die von LG kommen, enthalten sein. Demnach habe der Hersteller nämlich schon jetzt viele Bestellungen für seinen sogenannten "All-in-One"-Iris-Scanner erhalten. Womöglich erfahren wir bereits Ende Februar 2017 mehr über die Technologie und vielleicht auch über das LG G6, denn dann findet in Barcelona wieder der große Mobile World Congress statt, auf dem wie berichtet, womöglich auch Samsung sein nächstes Flaggschiff, das Galaxy S8, vorstellen wird.

Und dann war da noch das "Google-Smartphone", denn Google geht mit dem "Pixel" und "Pixel XL" ab jetzt auch hardwareseitig eigene Wege und verabschiedet sich konsequent von der Nexus-Reihe. Zum Einstand muss es natürlich so richtig knallen und deshalb verbaut der Suchmaschinen-Gigant allerlei Highend-Technik: Angefangen beim nagelneuen Qualcomm-Snapdragon-821-Quad-Core-Prozessor mit der Unterstützung von 4 GByte RAM, bis hin zum superschnellen USB-Type-C-Anschluss mit USB-3.0-Unterstützung. Garniert wird das Technik-Paket von einem sehr aufgeräumten und unfassbar flotten Android Nougat 7.1 inklusive Google Sprachassistent. 

Das Google Pixel und das Pixel XL (Q: https://blog.clemensotto.com)
Facebook ist in der Android-Version seit dem letzten Update ('mal wieder) zum Akku-Fresser geworden. Wer die App nutzt, sollte sich ganz schnell von ihr trennen, denn es gibt durchaus andere Möglichkeiten dieses soziale Netzwerk zu nutzen: Im Juni hatte ich bereits an dieser Stelle darüber berichtet, daß ihr mit der Android-App nämlich auf eurem Smartphone nicht nur einen Zeit- und Aufmerksamkeits-Fresser mit euch herumtragt, sondern gleichzeitig auch einen, der gehörig an der Akkulaufzeit eures Gadgets nagt. Mein Tipp: Schmeißt die Facebook-App runter und nutzt das Social Network stattdessen in der mobilen Web-Ansicht bzw. mit einem Wrapper, denn damit hält der Akku deutlich länger durch. Ein Wrapper ist eine Anwendung, die praktisch nur um die Facebook-Webseite herum gepackt wird und diese so aufbereitet, dass es aussieht und sich fast so anfühlt wie eine native App. Ich hatte mich dabei für "Swipe" entschieden – kostenlos zu haben im Google Play Store. Und man merkt es am Akkuverbrauch sehr deutlich. Mittlerweile nutze ich Facebook im Chrome-Browser auf meinem Smartphone, hier habe ich nämlich den Vorteil, daß dieser auch die Möglichkeit der Benachrichtigungen bietet.

Das Treffen war wie immer sehr abwechslungsreich und gefüllt mit richtig guten Themen. Der Abend verging wie im Flug.

Bis zur Fortsetzung dauert es nun 5 Wochen, am 21.12.2016 verabschieden wir dann das PUG-Jahr 2016.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More