Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr im Grillrestaurant Sportpark, Boehringer Strasse 5, 68307 Mannheim.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

27.08.2016

Digitale Wanze (iOS)

Attacke auf iPhones: Raffinierte Spionage-Software umgeht alle Sicherheitsvorkehrungen Apples. Die wichtigsten Fragen zum "Pegasus"-Hack. 

Von J. Brühl, M. Hauck, H. Martin-Jung
 
Mit einer ausgefeilten Spionage-Software ist es Angreifern nach Erkenntnissen der amerikanischen Sicherheitsfirma Lookout und des kanadischen Citizen Lab gelungen, sämtliche Sicherheitsmechanismen des iPhones aus der Ferne zu überwinden. "Pegasus" soll Lookout zufolge drei bisher unbekannte Software-Schwachstellen des iPhones ausgenutzt haben und iPhones damit nicht bloß zu digitalen Kamerawanzen gemacht haben. Auch eigentlich verschlüsselte Kommunikation war dadurch im Klartext mitlesbar. Bislang galten Apples Smartphones als sehr sicher. So benötigte das FBI im Frühjahr dieses Jahres mehrere Wochen, um sich Zugang zum iPhone eines Attentäters zu verschaffen. Apple hatte sich damals in einem längeren Rechtsstreit geweigert, der US-Bundespolizei zu helfen. Erst mit externer Hilfe gelang es der Behörde schließlich, das Smartphone zu knacken. Apple hatte daraufhin angekündigt, die Sicherheit seiner Produkte zu erhöhen.

Worin besteht die Sicherheitslücke?
Über eine Sicherheitslücke in Apples Web-Browser Safari konnten die Angreifer schädliche Software ausführen. Wenn Nutzer einen präparierten Link anklickten, verschaffte sich diese Zugang zu eigentlich aus Sicherheitsgründen verschleierten Speicherbereichen im Herzstück des Apple-Betriebssystems und lud weitere Software nach - die Überwachungssoftware. Da sich die schädliche Software inzwischen mehr Rechte auf dem iPhone verschafft hatte, als Apple Nutzern eigentlich zugesteht, konnte die eigentliche Überwachungssoftware unbemerkt vom Nutzer installiert werden. Mit ihrer Hilfe konnten Dienste wie Whatsapp und Skype, ja quasi die gesamte Audio- und Videokommunikation des Nutzers, ausspioniert werden.

Was müssen Nutzer jetzt tun?
Alle Versionen des Betriebssystems iOS für iPhones, iPads oder iPod Touch von Version 7 bis 9.3.4 sind anfällig. Apple rät Nutzern dringend dazu, es zu aktualisieren. In der neuen Version 9.3.5 sind die Schwachstellen vom Sicherheitsteam des Konzerns beseitigt worden. Dafür arbeitete Apple mit Lookout zusammen.

Ihr System können Nutzer unter "Einstellungen>Allgemein>Softwareaktualisierung" aktualisieren. Nutzer sollten beachten, dass das Gerät ans Stromnetz angeschlossen und der Akku zu mindestens 50 Prozent geladen sein muss. Das Update dauert nur wenige Minuten.

Wie können Nutzer herausfinden, ob sie gefährdet sind?
Ob sie schon die sichere Version 9.3.5 des Betriebssystems iOS auf ihrem Gerät haben, steht unter "Einstellungen>Allgemein>Info>Version". 

Wenn unter "Einstellungen>Allgemein>Softwareaktualisierung" steht: "Ihre Software ist auf dem neuesten Stand", ist das Gerät gegen einen Angriff mit "Pegasus" immun. Lookout nutzt die Gelegenheit, um für seine Sicherheits-Software Werbung zu machen. Die gibt es im Apple-Store zum Download. Sie kann dem Unternehmen zufolge prüfen, ob das jeweilige iPhone von "Pegasus" befallen ist. Dazu ist allerdings eine Registrierung mit E-Mail-Adresse nötig, die App hat kostenpflichtige Funktionen. Lookout selbst gibt zu, dass die Lücke zwar massiv ist, aber wohl nur wenige Nutzer betroffen sind, da es sich um ein Werkzeug handle, das gezielt einzelne Menschen ausspionieren sollte.


Updates des Betriebssystems sind eigentlich immer Pflicht - 
im Fall der Spionage-Software "Pegasus" aber ganz besonders.
(Foto: Susann Prautsch/dpa)
Wer steckt hinter "Pegasus"?
Das Citizen Lab, das zur Universität von Toronto gehört und etliche Spionageangriffe untersucht hat, hält es für wahrscheinlich, dass eine israelische Firma "Pegasus" entwickelt hat und auch eine Infrastruktur betreibt, von der aus beispielsweise die schädliche Software ausgeliefert wurde.

Wie wurde die Attacke entdeckt?
Ein Menschenrechtsaktivist aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte am 10. und 11. August SMS erhalten, die ihm verdächtig erschienen, und sie ans Citizen Lab weitergeleitet.

Was hat Apple unternommen?
Apple hat nach eigenen Angaben alle drei Sicherheitslücken geschlossen. Das bewirkt, dass Eingaben von Nutzern besser verifiziert werden, damit unbefugte Software nicht mehr auf den Kernel zugreifen kann. Schadprogramme sollen künftig über den Software-Kern auch keinen "Jailbreak" mehr vornehmen können, der es ermöglicht, dass heimlich Spionagesoftware installiert wird. Außerdem soll das Update verhindern, dass beim Aufruf der von den Angreifern präparierten Seite die "Pegasus"-Software installiert wird.

Kann das wieder passieren?
Die drei konkreten Schwachstellen hat Apple nun geflickt - und das auch ziemlich schnell. Nach der Aktualisierung des Betriebssystems iOS sollte für diese Art von Angriff keine Gefahr mehr bestehen. Dennoch schwächt der Fall etwas das Vertrauen in Apple: Das Unternehmen hatte sich seit den Enthüllungen von Edward Snowden recht erfolgreich als Verteidiger der Privatsphäre profiliert. So wurde beispielsweise die Verschlüsselung des iPhones immer weiter verstärkt, ebenso wie die der Daten, die Nutzer in Apples Internetdienst iCloud lagern. Apple beteuert, nicht einmal selbst auf die Daten von iPhone-Nutzern zugreifen zu können. Dass nun herauskommt, dass iPhone-Nutzer so massiv ausspioniert werden konnten, konterkariert diese Bemühungen.

Bild- und Textnachweis: Süddeutsche Zeitung

18.08.2016

184. Treffen der PUG-Mannheim am 17.08.2016

Wir sind mitten in den schönsten Wochen des Jahres, wir sind mitten in der Urlaubszeit. Einige haben ihren Urlaub schon hinter sich, andere sind gerade mittendrin und der eine oder andere hat ihn noch vor sich.

Ungeachtet dessen macht die PUG-Mannheim – Smartphones & More keine Ferien und war planmäßig auch im August am dritten Mittwoch im Monat da: Das 184. Treffen sollte also bei biergartentauglichem Wetter stattfinden und bereits am Vormittag des 17.08.2016 kündigte sich an, das dieses Treffen bereits deutlich vor 18:00 Uhr starten sollte, eben genau deshalb weil urlaubs- und arbeitsbedingt der eine oder andere die Zeit dafür hatte. Und so ging es hoch her in der Threema-Gruppe der PUG-Mannheim, bis dann letztendlich der Erste um 16:30 Uhr den "Sportpark" erreichte. Doch wir hatten "die Rechnung ohne den Wirt gemacht", dieser nämlich hatte ebenfalls urlaubsbedingt seine Öffnungszeiten im August geändert und öffnet erst um 17:30 Uhr, statt durchgehend offen zu halten. Also saßen wir eine ganze Stunde "auf dem Trockenen", was den Themen und der Stimmung aber nicht wirklich geschadet hat. Am Ende des Abends besuchten 13 Smartphonebegeisterte informationsgiering den "Sportpark" und sorgten für einen lustigen und themenreichen Abend.

Natürlich ging es in erster Linie auch um "Google Duo":

Als Google auf seiner I/O-Konferenz im Mai zwei neue Chat-Apps ankündigte, war "Allo" der Star. Gesteuert von Künstlicher Intelligenz soll die neue Messenger-App beispielsweise automatisch passende Antworten auf neue Nachrichten formulieren und etwa bei der Wahl eines Restaurants behilflich sein können. Über die Videochat-App "Duo" gab es dagegen weniger zu sagen. Zuerst veröffentlicht wurde nun aber "Duo".

In den kommenden Tagen soll die Software für iOS und Android verfügbar sein. 

Was dabei vorab auffällt, ist die Schlichtheit der App. Nach dem Start wird der größte Teil des Bildschirms vom Bild der Selfie-Kamera eingenommen. Darunter befindet sich ein großer Knopf mit der Bezeichnung "Videoanruf", mehr Bedienelemente gibt es zunächst nicht.

Das App-Icon von "Google Duo"
Eine namentliche Registrierung oder ein Google-Login sind nicht nötig, um die App nutzen zu können. Stattdessen gibt man seine Mobilfunknummer ein, die Google mithilfe einer SMS verifiziert. Der Vorteil dieses Verfahrens: Man muss weder ein eigenes Telefonbuch für die neue Videochat-App anlegen, noch irgendein Onlineadressbuch dafür pflegen, sondern benutzt einfach das Telefonbuch seines Handys.
 
Eine besondere Funktion von "Duo" wird erst sichtbar, wenn man von der App aus angerufen wird. Statt nur den Namen des Anrufers anzuzeigen, bringt die App ein Live-Vorschaubild des Anrufers. Auf Android-Smartphones erscheint das Bild sogar auf dem Sperrbildschirm. 

Google erhofft sich von dieser "Kuckuck" genannten Funktion einen freundlicheren Einstieg in Videochats. Wer sein Gegenüber bereits vor Gesprächsbeginn sieht, so die These, wird ihm eher mit einem Lächeln gegenübertreten.

Ob man dieses Lächeln sehen kann, hängt freilich von der verfügbaren Bandbreite ab. Je nachdem, ob man mit dem Handy in einem schnellen WLAN oder per LTE, UMTS oder gar bloß EDGE in ein Mobilfunknetz eingeloggt ist, wird die Videoqualität angepasst. 

Funktionell kann es Googles "Duo" weder mit Microsofts Skype noch mit Apples Facetime aufnehmen. Beide Konkurrenzprodukte bieten viel mehr Möglichkeiten. Gruppenchats beispielsweise sind mit "Duo" nicht möglich. Ebenso wenig gibt es PC- oder Mac-Versionen der neuen App. Das Rad hat Google mit "Duo" also nicht neu erfunden.

Dafür haben die Entwickler des Internetkonzerns Videochats so einfach wie normale Telefonanrufe gemacht. Alles was stören oder den Anwender verwirren könnte, wurde weggelassen. Genau darin liegt der Charme von "Duo": Die App kann nur eine Sache, aber die kann sie gut. Und dabei entstand die Diskussion, daß Videotelefonie in Deutschland eher unüblich ist. Halten wir unser Smartphone lieber an Ohr um zu telefonieren, ist in Amerika besipielsweise die Videotelefonie durchaus üblich. Mal sehen, ob Doggles "Duo" dazu beitragen wird, auch in Deutschland das Telefonieverhalten anzupassen.


Vor 20 Jahren kam das erste Smartphone in die Läden: Der „Nokia 9000 Communicator“. Heute besitzt die Mehrheit der Deutschen internetfähige Handys. Wir stellten uns die Frage: Ist der Markt bald gesättigt?

Sind wir doch 'mal ganz ehrlich: Wem gilt am Abend der letzte Blick vorm Einschlafen? Dem Partner oder dem Smartphone? Viele Menschen pflegen ein schon fast zärtliches Verhältnis zu ihrem Handy, tragen es immer bei sich und leiden schnell unter "Nomophobie" der Angst, ihr Smartphone womöglich irgendwo vergessen zu haben und damit vom Rest der Welt abgeschnitten zu sein ("No Mobile Phone Phobia").

Tatsächlich besitzt inzwischen die Mehrheit der Deutschen ein Smartphone: Rund drei Viertel aller Menschen hierzulande ab 14 Jahren (76 Prozent) verwenden heute ein solch internetfähiges Handy – das sind 52,9 Millionen Menschen. Vergangenes Jahr waren es noch rund zwei Drittel (65 Prozent) und 2012 gerade einmal etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent). Die Zahlen zeigen, wie rasant die Liebe zum Smartphone in den vergangenen Jahren gewachsen ist. 

Und jetzt wurde Jubiläum gefeiert: Vor genau 20 Jahren kam am 15. August 1996 das erste Smartphone in die Läden, der „Nokia 9000 Communicator“. Der finnische Mobilfunkhersteller Nokia pries das Gerät als „Büro im Westentaschenformat“ an, rund ein halbes Kilogramm schwer zum stolzen Preis von 2700 D-Mark. Als große Leistung wurde hervorgehoben, dass der aufklappbare „Communicator“ auch Faxe senden und empfangen konnte – eine Technik, die heute fast ausgestorben ist. 

Allerdings gibt es Streit, ob der "Nokia 9000 Communicator" tatsächlich das erste Smartphone war. Manche Experten sehen im "Simon Personal Communicator" das erste Smartphone der Welt, der bereits ab August 1994 von IBM in den USA verkauft wurde. Doch im Gegensatz zum "Communicator" von Nokia konnte man mit dem klobigen "Simon" von IBM nicht im Web surfen, was für die meisten Technik-Historiker den Begriff "Smartphone" mit definiert. 

Ohnehin zog sich IBM bald wieder vom Markt zurück, Nokia legte dagegen immer weiter nach. 1999 brachten die Finnen mit dem "Nokia 7110" das erste WAP-Handy auf den Markt, mit dem man für mobile Verbindungen formatierte Web-Seiten aufrufen konnte. Zusammen mit Samsung begründete Nokia 2004 mit seinen Geräten die dritte Mobilfunkgeneration UMTS in Deutschland. 

Frank, so geht das nicht ...
Der große Hype ging jedoch erst mit dem iPhone los, das Apple-Chef Steve Jobs am 9. Januar 2007 präsentierte. Er versprach drei Geräte in einem: einen Musikplayer mit Touch-Bedienung, ein revolutionäres Telefon und einen neuen Internet-Kommunikator. Die damaligen Mobilfunkpioniere Nokia, Motorola und Blackberry wurden von der iPhone-Ankündigung kalt erwischt und hatten selbst Jahre später noch große Schwierigkeiten, eine angemessene Antwort zu geben. Nur Google war mit seinem damaligen Chef Eric Schmidt gut vorbereitet. Schmidt war Aufsichtsratsmitglied bei Apple und bekam mit, wohin die Reise geht. Schon im Sommer 2005 hatte Google das Start-up Android übernommen, um eine Steuerungssoftware für Kameras zu entwickeln. Doch nach der iPhone-Premiere wurde das Projekt neu ausgerichtet und als Gegenspieler zu Apple positioniert. Im Oktober 2008 kam mit dem HTC Dream das erste Android-Smartphone auf den Markt. Apple-Chef Jobs tobte, weil die Android-Oberfläche dem iPhone so sehr ähnelte. Es gelang Apple allerdings nicht, das Google- System vor Gericht auf breiter Front stoppen zu lassen. Jobs' Nachfolger Tim Cook beendete den „thermo-nuklearen“ Patentkrieg.

Neben Google kann sich Samsung als Gewinner des danach einsetzenden Android-Booms fühlen. Im ersten Quartal 2012 lösten die Südkoreaner Nokia als weltgrößten Mobilfunkhersteller ab. Diese Spitzenposition hatte Nokia seit 1998 innegehalten. Der Abstieg der Finnen beschleunigte sich ab 2011, weil die Nokia-Entwickler nicht in der Lage waren, ihr Symbian-System zu einer attraktiven Alternative zu Apples iOS oder Android von Google zu erneuern. 

Android hat sich inzwischen am Markt durchgesetzt: Knapp 294 Millionen Geräte mit dem Google-System wurden im ersten Quartal 2016 verkauft, fast sechs Mal mehr die 51,6 Millionen iPhones, die in diesem Zeitraum abgesetzt wurden. Allerdings fährt Apple immer noch den Löwenanteil der Gewinne ein, während andere Hersteller kaum schwarze Zahlen erzielen. In der Absatzstatistik landet Microsoft mit Windows Phone mit 2,6 Millionen Geräten abgeschlagen auf Platz drei. Und die Blackberry-Smartphones fallen mit 0,6 Millionen Stück schon fast aus der Statistik raus.

Ist der Markt angesichts des Booms nicht längst gesättigt? Tatsächlich lagen die jüngsten Absatzzahlen nur noch marginal über den Vorjahreswerten. Und da die Preise immer weiter fallen, verzeichnete die Branche erstmals seit langer Zeit einen Umsatzrückgang. Dennoch ist Apple-Chef Tim Cook überzeugt, dass das Smartphone für das Leben der Menschen essenziell ist. Künstliche Intelligenz werde diesen Trend noch verstärken, sagte er kürzlich: "Da das Telefon immer stärker dein Assistent wird, gehört es zu den Dingen, ohne die man das Haus nicht verlässt." Tatsächlich würden 47 Prozent der Deutschen wieder umkehren, wenn sie ihr Smartphone zu Hause vergessen haben, heißt es in einer aktuellen TNS-Emnid-Studie. Das passiert aber nur den wenigsten. Zu groß ist die Sorge vor "Nomophobie."

Und wie es sich für treue PUG-Mitglieder gehört, brachte PUG-Urgestein Gunter das "erste Smartphone" mit und so konnten wir den "Nokia Communicator 9000" in seiner ganzen Schönheit und seinem ganzen Gewicht bestaunen.

Aus der Vergangenheit kamen wir schnell zurück zur Gegenwart und wagten einen Blick auf das neue Flagschiff eines aktuellen Smartphoneriesen, denn Samsung hat vergangene Woche das Galaxy Note 7 offiziell vorgestellt – und diesmal kommt es auch nach Deutschland.

Für das Samsung Galaxy Note 7 schnappt sich der Hersteller das flotte Innenleben seines aktuellen Top-Modells Galaxy S7 Edge und kombiniert die Technik mit zahlreichen neuen Software-Features, dem S-Pen und einem 5,7 Zoll großen Dual-Edge-Display.  Während das Note 5 nicht nach Deutschland kam, wird das Note 7 ab dem 16. August vorbestellbar sein.
Als neue Sicherheitsmaßnahme packt Samsung erstmals einen Infrarot-Iris-Scanner in ein Smartphone. Um das Note zu entsperren, aktiviert man lediglich das Display und schaut das Handy an – fertig. Das soll sogar mit Brille funktionieren. Die Einrichtung geht recht schnell: Aus einer Entfernung von 25 bis 30 Zentimetern scannt das Handy für etwa zehn Sekunden die Augen. Das eigentliche Entsperren geht aber, wie bereits erwähnt, deutlich schneller. Daneben gibt es auch noch einen Fingerabdrucksensor und die herkömmlichen Muster und PINs als Displaysperr-Methoden.
Das letzte in Deutschland veröffentlichte Galaxy mit Stiftbedienung war das Note 4 (das Galaxy Note 5 schaffte es nie nach Deutschland). Im Vergleich dazu fühlt sich das Note 7 eine ganze Klasse besser an, ähnelt beim ersten Betrachten dem Galaxy S7 Edge: Auch beim Note 7 ist das Display an beiden Kanten gewölbt, der Rahmen aus Metall. Und wie die S7-Klasse ist das Note 7 wasserdicht. Doch im direkten Vergleich verdeutlichen sich die Unterschiede, vor allem beim Anfassen: Wo der Metallrahmen des S7 Edge etwas spitz zuläuft und nicht immer angenehm in der Hand liegt, ist das Design des Note 7 stimmiger. Denn die Kanten sind doppelt gewölbt, also auch an der Rückseite. So fügt sich das Smartphone besser in die Hand – Samsung kombiniert hier praktisch das Design des S7 (hinten abgerundet) und des S7 Edge (vorne abgerundet). Wirklich handlich ist das Note 7 deswegen allerdings noch lange nicht, schließlich ist sein Display (5,7 Zoll) sogar noch minimal größer als das des Galaxy S7 Edge (5,5 Zoll). Dass das Note 7 dadurch etwas breiter und dicker ist, fällt aber kaum auf. Samsung hat den Gehäuserahmen um das Display noch schmaler gebaut. Gleichzeitig sind die Kanten nicht ganz so abgerundet, so sieht das Note 7 eine Spur seriöser aus – wie es sich für ein Profi- oder Business-Smartphone gehört. Auch die Software ist etwas dezenter gestaltet, im Einstellungs-Menü etwa fehlen die vom S7 gewohnten knalligen Symbole und Farben
Technisch ähnelt das Galaxy Note 7 im Kern weitgehend dem seit März erhältlichen Top-Smartphone Galaxy S7 Edge. Der Hauptunterschied ist der von 5,5 auf 5,7 Zoll angewachsene Bildschirm. Die Auflösung (2560x1440 Pixel) aber ist identisch, in ersten Praxis-Tests zeigte das AMOLED-Display ebenso strahlende Farben und starke Kontraste. Auch die Kamera ist dieselbe wie bei der S7-Flotte: vorne 12, hinten 5 Megapixel (jeweils mit lichtstarker Blende 1,7). Videoaufnahmen sind optional mit 4K-Auflösung möglich oder alternativ im Zeitlupenmodus mit 720p (240 Bilder pro Sekunde). Weiterer Unterschied ist der doppelt so große interne Speicher von nominell 64 Gigabyte, von denen im Praxis-Test des Vorseriengeräts 48,1 Gigabyte frei waren. Er lässt sich per microSDXC-Speicherkarte um bis zu 256 Gigabyte erweitern. Zumindest in der Europa-Version des Note 7 ist der Prozessor mit acht Kernen derselbe wie im S7 (Samsung Exynos 88890 mit 4x2,3 GHz und 4x1,6 GHz).

Der Stromverbrauch des Note 7 dürfte wegen des etwas größeren Bildschirms minimal höher als beim S7 Edge sein. Umso erstaunlicher, zumal bei dem größeren Gehäuse: Der fest eingebaute Akku kommt mit einer niedrigeren Kapazität von 3.500 mAh (S7 Edge: 3.600 mAh). Das bedeutet, dass man beim Galaxy Note 7 bei intensiver, also typischer Smartphone-Nutzung  mit einer Akkulaufzeit von unter zehn Stunden rechnen muss. Das wäre nicht gerade ein Spitzenwert. Für ein finales Urteil ist hier aber der Labor-Test abzuwarten, schließlich könnten Optimierungen bei Hard- und Software noch für bessere Laufzeiten sorgen.

Der eigentliche Grund aber, ein Galaxy-Note-Smartphone zu kaufen, ist der Bildschirmstift. Der verschwindet wie bei allen Vorgängern elegant im Gehäuse. Er hat doppelt so viele Druckpunkte (4.096) wie bei früheren Geräten und funktioniert sogar im Regen. Anders als die Bildschirmstifte für die Tablets von Apple (Apple Pencil im iPad Pro) oder Microsoft (Surface Pro 4) funktioniert er ohne Stromversorgung und ohne Bluetooth-Verbindung zum Gerät. Beim Herausziehen des Stifts startet automatisch die neue Notiz-App, die erstmals alle Spezial-Funktionen des Stifts in sich vereint: Man kann handschriftliche Notizen erstellen und mit Zeichnungen, Fotos oder virtuellen „Öl-Gemälden“ versehen. Auf Knopfdruck poppen Übersetzungen einzelner Wörter etwa von einem englischen Text in einem Fenster auf. Besonders trickreich: Auch aus Videos kann man kleine Filmsequenzen ausschneiden und versehen mit Notizen als GIFs mit anderen teilen. So ist es etwa möglich, aus einer Fußball-Aufzeichnung einen Mini-Film zu erstellen, der nur den Trainer am Spielfeldrand zeigt. Eine schöne Innovation am Rande ist die Option, eine handschriftliche Notiz direkt auf den Sperrbildschirm zu schreiben und dort so "anzuheften", dass sie auch im Standby dauerhaft zu lesen ist.

Wie jedes Galaxy ist das Note 7 mit der Knox-Software so einrichtbar, dass berufliche Daten und Apps von der normalen Umgebung abgeschottet sind. Doch viele private Anwender wollen nicht gleich ihr ganzes Smartphone in zwei Bereiche aufteilen. Ihnen reicht es, wenn nur einige Dateien neugierigen Dritten verborgen bleiben. Hier bietet das Galaxy Note 7 erstmals den sogenannten „sicheren Ordner“. Dort kann man einzelne Dateien ablegen, die auch bei entsperrtem Smartphone nicht für jedermann einsehbar sind.

Samsung liefert das Galaxy Note 7 mit Android 6.0.1 aus. Die Software ist optisch etwas zurückhaltender gestaltet. Außerdem hat sich Samsung einige Optimierungen für die einhändige Bedienung einfallen lassen. So reicht etwa in der Kamera ein Wisch nach rechts, um Zugriff auf die verschiedenen Foto-Modi zu erhalten. Ein Wisch nach links wiederum zeigt verschiedene Farbfilter. Eine besondere Funktion gibt es für die Video-Wiedergabe: Hier kann der Kontrast und Farbumfang durch die optionale Video-Optimierung verbessert werden. Samsung spricht von „mobile HDR“ und verspricht, dass auch Videostreaming von Amazon somit verbessert werden soll.

Das Samsung Galaxy Note7 ist in Deutschland ab dem 2. September in blau (blue-coral), silber (silver- titanium) und schwarz (black-onyx) erhältlich, die Preisempfehlung liegt bei 849 Euro. Doch wie schon gesagt kann man ab dem 16. August  das Note 7 vorbestellen und erhält dabei einige Vorteile: Vorbesteller bekommen das Note 7 schon drei Tage vor dem offiziellem Marktstart und erhalten zusätzlich ohne Aufpreis eine der neuen Gear VR-Brillen.

Ist das Note 7 das bislang beste Galaxy-Smartphone? Eine klare Antwort liefert natürlich erst der Labor-Test, aber im Praxis-Test bot es wenig Anlass für Kritik – und einen Ausblick auf die Technik, die man im kommenden Jahr vom Galaxy S8 erwarten kann. Fest steht aber auch: Abgesehen vom Stift sind die Unterschiede zum ähnlich großen Galaxy S7 Edge gering. Der Iris-Scan wirkt zwar enorm wichtig, funktioniert aber nicht so schnell und zuverlässig wie der Fingerabdruck-Scanner. Und USB Type C spielt seine Vorzüge erst aus, wenn mehr Geräte und Zubehör mit diesem Anschluss auf den Markt kommen. Weil aber inzwischen fast jedes Smartphone ein großes Display hat, hätte Samsung ruhig mutiger sein dürfen: Für den Notizblock-Ersatz bräuchte das Note 7 einen noch größeren Bildschirm.

Das iPhone feiert in diesem Jahr Neunjähriges. An seiner Beliebtheit hat das Smartphone noch immer nicht viel eingebüßt – aber das könnte sich ändern. Denn obwohl Apple in diesem Jahr eigentlich wieder ein runderneuertes Gerät zeigen sollte, deutet aktuell alles darauf hin, dass sich beim iPhone 7 am Design kaum etwas ändert – schon wieder. Zwar gibt es Berichte, dass Apple im September gleich drei frische Modelle zeigt, aber die Unterschiede scheinen nur Kamera und Hardware zu betreffen. Dazu passen Gerüchte, dass Apple das iPhone-Design nur noch alle drei Jahre ändert. Ob das reicht?

Das neueste und bislang schärfste Foto des iPhone-7-Gehäuses scheint die Gerüchte zu bestätigen: Das Design des kommenden Apple-Smartphones ändert sich wohl nur leicht.  So wandern beim iPhone 7 die Antennenstreifen womöglich an die oberen Ränder und die Kamera wird je nach Modell deutlich größer. Für iPhone 7 Plus und iPhone 7 Pro gibt es wahrscheinlich gleich zwei Linsen auf der Rückseite, für das normale iPhone 7 mit 4,7 Zoll soll es immerhin ein größeres Objektiv geben, das auf Bildern ein wenig an ein Bullauge erinnert. Was sich auf der Vorderseite tut, ist völlig offen. Einige Berichte halten die Integration des Homebuttons in den Bildschirm für möglich, andere wiederum gehen davon aus, dass sich die neue iPhone-Front nicht vom Vorgänger unterscheidet. Sicher ist: 3D Touch und Touch ID bleiben wohl weiterhin Apples Lieblinge.

Die Frage für viele Nutzer sollte vielleicht lauten: "Welche Funktionen bietet das iPhone 7 NICHT?" Denn eine Kernfunktion aller Smartphones und das Herzstück mobiler Unterhaltung scheint im iPhone 7 erstmals keinen Platz mehr zu haben – der Klinkenanschluss. Selbst renommierte Quellen wie das Wall Street Journal schreiben, dass Apple diese wichtige Schnittstelle kappt. Apple verspricht sich offenbar davon, dass das iPhone 7 nahezu resistent gegen Wasser und Schmutz wird – aber zu welchem Preis? Kopfhörer müssten entweder über Bluetooth verfügen oder (noch schlimmer) man bräuchte einen Lightning-auf-Klinke-Adapter. Weit weniger tragisch wäre der Verlust des SIM-Karten-Einschubs – doch mangels Verbreitung der praktischen eSIM und keinen eigenen Provider-Plänen bleibt die Lücke im Gehäuse auch im iPhone 7 erhalten.

Ein Gewinn hingegen könnte tatsächlich die Kamera sein – auch wenn das Design noch mehr unter den größeren Bauteilen leidet. Im kleinen 4,7-Zoll-Modell bleibt es zwar bei einem Objektiv, allerdings scheint eine optische Bildstabilisierung hinzuzukommen. Für das iPhone 7 Plus und das iPhone 7 Pro gibt es womöglich zwei Objektive (Dual-Kamera), mit denen zum Beispiel die Aufnahme von Fotos und Videos gleichzeitig ermöglicht wird oder Weitwinkel-Aufnahmen als Option zur Verfügung stehen.

Apple stellt die neue Generation wohl wieder im September vor, um sie Anfang Oktober auf den Markt zu bringen. Sofern der Konzern nicht mit dieser Tradition bricht, ist innerhalb der ersten beiden September-Wochen mit einer entsprechenden Keynote zu rechnen. Es zeichnet sich der 7. September dafür ab. Der Verkauf soll Gerüchten zufolge am 16. September starten. Was die Preise betrifft, hält der Hersteller wohl das aktuell schon sehr hohe Level. In China sind Listen aufgetaucht, die die Preise für das iPhone 7 zeigen sollen. Sollte diese Liste stimmen, gestalten sich die Preise für die drei iPhone-7-Modelle wie folgt (32, 64 und 128 GB):
  • iPhone 7: 716, 824, 932 Euro
  • iPhone 7 Plus: 824, 932, 1.054 Euro
  • iPhone 7 Pro: 959, 1.068, 1.203 Euro
Doch bis Apple das iPhone 7 offiziell vorstellt, ist noch ein wenig Zeit und vieles kann sich ändern – diese Angaben sind also allenfalls Richtwerte. Wir werden es erleben …

Im Oktober wird es ein Sondertreffen der PUG-Mannheim – Smartphones & More geben:

Bitte reserviert Euch heute schon folgenden Termin: Montag, den 31.10.2016 ab 18:00 Uhr. An diesem Tag findet das "PUG-Mannheim Nostalgietreffen" statt. Wir möchten an diesem Abend neben unseren aktuellen Gerätschaften und Themen auch einen Ausflug in die Vergangenheit machen. Immerhin ist das Smartphone gerade 20 Jahre alt geworden (der Nokia Communicator 9000 gilt als erstes Smartphone und kam vor 20 Jahren auf den Markt). Wer hat ihn also noch, den Palm Vx, den Treo 650, den Tungsten T3, den Nokia Communicator 9000 oder, oder, oder ? Und wer kennt noch Agendus, DateBK und Co. ? Rausholen, aufladen und mitbringen !

Doch nicht nur um nostalgische Geräte wollen wir uns kümmern, sondern auch das Treffen an einem für die PUG-Mannheim "nostalgischen" Ort stattfinden lassen. Das "Nostalgietreffen" steigt in Edde's Restaurant REBLAUS, Frankenthaler Strasse 85, 68307 Mannheim-Sandhofen (direkt an der Autobahnausfahrt Mannheim-Sandhofen an der A6). Der Hintergrund hierzu ist, daß der bisherige Pächter "Edde" seinen Pachtvertrag zum Jahresende gekündigt hat, das Lokal also aufgeben wird und wir ihn mit unserem Nostalgietreffen nochmals "beehren" möchten, so ganz wie damals, mit Mailänder Schnitzel und den vielen anderen Leckereien der Reblaus-Küche. Hierfür habe ich bereits das Nebenzimmer "Bärenstube" reserviert. Ich hoffe, daß Ihr dabei sein werdet und den Tisch wie früher wieder rappelvoll macht. Der Wunsch aus den Reihen der PUG-Mannheim war, das Treffen vor einem Feiertag stattfinden zu lassen. Dem habe ich Rechnung getragen und somit ist also an diesem Abend keine Eile geboten, weil die anstehende Nacht früh morgens schon wieder zu Ende ist. Zumindest für die nicht in Hessen arbeitenden PUG-Mitglieder, denn am Tag darauf ist Feiertag in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (1. November – Allerheiligen). Also gleich rein mit dem Termin in den Kalender …

Und dann war da noch eine schöne Geste von PUG-Mitglied Petra, die anlässlich unseres Treffens PUG-Mitglied Alfons auf besondere Art und Weise "Danke" sagte: In Ihrer Funktion als Vizepräsidentin für den "Deutschen Gehörlosen Sportverband" bedankte sie sich beim "Badischen Tischtennisverband", bei dem Alfons Vizepräsident ist, für die Überlassung einer Spende, um an der Tischtennis-WM im Juli in der Türkei teilzunehmen.
So, das war's – "kurz und knapp", das 184. Treffen der PUG-Mannheim – Smartphones & More.

Mehr davon gibt's dann in 5 Wochen, am 21.09.2016.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

14.08.2016

App-Tipp 14.08.2016: "Linguee"

"Linguee" ist ein Webservice, der ein Onlinewörterbuch für die Sprachen Bulgarisch, Chinesisch, Deutsch, Dänisch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch und Tschechisch im Internet zur Verfügung stellt.

Das Logo von "Linquee"
Im Gegensatz zu traditionellen Wörterbüchern findet man mit "Linguee" leicht heraus, wie andere Menschen Sätze übersetzt haben, die die gesuchten Wörter enthalten. So findet man Übersetzungen im vollständigen Satzzusammenhang, was die Formulierung von Sätzen in einer Fremdsprache deutlich erleichtert.

Wenn man "Linguee" wie ein Wörterbuch benutzt, sieht man zu jeder gefundenen Übersetzung des Wortes die Häufigkeit der verschiedenen Übersetzungsmöglichkeiten. Anhand von übersetzten Satzbeispielen kann man erkennen, in welchen Zusammenhängen eine Übersetzung häufig benutzt wird.

Als Übersetzungshilfe unterscheidet sich "Linguee" daher auch von automatischen Übersetzungsdiensten wie Babel Fish und ähnelt in der Funktion einem Translation Memory.

Neben dem zweisprachigen Web dienen übersetzte Patenttexte sowie EU-Parlamentsprotokolle und Rechtsvorschriften der Europäischen Union (EUR-Lex) als Quellen. Nach Angaben des Betreibers bietet Linguee den Zugriff auf etwa 100 Millionen Übersetzungen.

Das App-Icon von "Linquee"
Alle Wörterbücher sind bidirektional – man sucht beispielsweise gleichzeitig auf Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch.

ZUVERLÄSSIG
Die Wörterbücher wurden von mehr als 400 Lexikografen erstellt, um auch schwierige Anfragen zuverlässig beantworten zu können.

OFFLINE-MODUS
Jedes Wörterbuch kann kostenlos heruntergeladen werden und ist dann ohne Internetverbindung nutzbar. So kann man beispielsweise auch im Ausland ohne Datenverbindung Begriffe nachschlagen.

ÜBERSETZUNGSSUCHE
Mit der integrierten Übersetzungssuche hat man zusätzlich Zugriff auf mehr als eine Milliarde Übersetzungen aus dem Internet. So findet man Übersetzungsbeispiele in allen offiziellen Sprachen der Europäischen Union.

SCHNELLSUCHE
Schon nach Eingabe von wenigen Buchstaben bekommt man Übersetzungen für Wörter und Phrasen angezeigt. Auch Tippfehler von Schnellschreibern werden intelligent korrigiert.

SATZBEISPIELE ZU VOKABELN
Zu allen Vokabeln findet man ausführliche Verwendungsbeispiele.

AUSSPRACHE
Die Vokabeln wurden von professionellen Sprechern vertont. So hört man beispielsweise den Unterschied zwischen amerikanischer und britischer Aussprache.

Kostenloser Download
Unterwegs oder im Urlaub? Auf "Linguee" kann man sich immer verlassen, ob mit oder ohne Internet­verbindung. Lade die kostenfreie Linguee-App jetzt herunter und probiere sie gleich aus





"Linguee" gibt es für:

iOS: KLICK
Android: KLICK

Ging früher ohne den "Langenscheidt" gar nichts, hat man heute mit "Linguee" eine kostenlose, werbefreie und richtig gute Alternative.

Ich nutze "Linguee" mittlerweile fast täglich und mein Englisch ist damit noch etwas besser geworden.

Fazit: "Linguee" kann zwar nicht vollautomatisch ganze Texte übersetzen, dafür bietet der kostenlose Web-Dienst aber eine Suche an, deren Ergebnisse von Menschen übersetzt wurden - und damit von hoher Qualität sind. Daher empfehle ich "Linguee" heute als App-Tipp bei der PUG-Mannheim – Smartphones & More. Die Bewertung in Googles PlayStore mit 4,7 von 5 Sternen spricht für sich.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More
Bild- und Textnachweis: Google Play Store / Wikipedia