Du suchtest schon immer ein Forum, um Dich über "Smartphones & More" auszutauschen, Dich über Neuigkeiten im Hard- und Softwarebereich, oder über Smartphones allgemein zu informieren ?

Dann bist Du bei uns richtig:

Die PUG-Mannheim ist der Treffpunkt für alle User von "Smartphones & More", egal mit welchem Betriebssystem. Wir kümmern uns schwerpunktmäßig um die Systeme iOS, Android OS und Windows Phone, aber auch bei Bedarf um PalmOS, webOS, Windows Mobile, Blackberry und symbianOS. "PUG" steht als Abkürzung für "Palmusergroup" - unter diesem Namen wurde die heutige "PUG-Mannheim" 2002 gegründet. Da die Zeit des "Palm" schon lange Vergangenheit ist, nennen wir uns heute einfach nur "PUG", als Anlaufpunkt für eine Vielzahl mobiler Gadgets.

Viele User wissen gar nicht, welche tollen Funktionen in ihren Geräten stecken. Wir erläutern verständnisvoll mit Tipps und Tricks die große Welt des mobile Computings und zeigen welche zahlreichen kleine Helferlein in Form von Apps (Programmen) hierfür angeboten werden und wie diese den Alltag erleichtern.

Bei uns sind sowohl Profis als auch Anfänger gerne gesehen, die miteinander fachsimpeln und sicher sein können, hochaktuell über das Thema "Smartphones & More" informiert zu werden.

Die PUG-Mannheim trifft sich immer am dritten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr (nächster Termin siehe unten im Laufband) im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof.

Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer. Sei dabei und mach' mit.

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Nächstes Treffen: Mittwoch, 20.12.2017 ab 18:00 Uhr im Restaurant-Café "Landolin", Speckweg 17, 68305 Mannheim-Waldhof

16.11.2017

203. Treffen der PUG-Mannheim am 15.11.2017

Die Winterzeit ist da und wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten und das Jahresende 2017 zu. Was passte also besser, als an einem kalten, grauen, früh dunkel werdenden Novemberabend sich unseren gemeinsamen Interessen zu widmen und dabei noch jede Menge Spaß zu haben ?

Die Gelegenheit am 15.11.2017 hierzu hieß, das 203. Treffen der PUG-Mannheim im "Landolin" zu besuchen. 10 Begeisterte von "Smartphones & More" kamen dieser Gelegenheit nach und erlebten einen themenreichen, spannenden und lustigen Abend:

Zum Beispiel gibt es derzeit viel zu reden über "WhatsApp": Der beliebteste und meist verbreitete Messenger wartet nämlich mit einer neuen, und m.E. richtig guten Funktion auf, insbesondere auch, wenn man mehreren WhatsApp-Gruppen angehört."Ups, falscher Chat!" Es ist wohl jedem WhatsApp-Nutzer schon einmal passiert, dass er aus Versehen eine Nachricht verschickt - und es Sekundenbruchteile später bereits bereut. Egal wie peinlich der Vorfall war, bisher gab es in WhatsApp keine Möglichkeit, solch eine Nachricht zu löschen. Denn die "Löschen"-Funktion entfernte die Nachricht nur auf dem eigenen Gerät - nicht jedoch bei den Empfängern.
  
Das ändert sich nun mit der neuen "Für alle löschen"-Option, die WhatsApp ab sofort an alle Nutzer der iOS-, Android- und Windows-Phone-Apps ausrollt. Mit ihr können fehlerhafte oder falsch adressierte Nachrichten endlich zurückgezogen und für alle Chat-Teilnehmer entfernt werden. Statt der ursprünglichen Nachricht wird den Empfängern dann nur noch die Meldung "Diese Nachricht wurde gelöscht" angezeigt.

Um die "Für alle löschen"-Funktion in WhatsApp zu nutzen, geht man wie folgt vor: Öffne in WhatsApp den Chat mit der zu löschenden Nachricht, tippe diese an und halte den Finger gedrückt. Im nun erscheinenden Menü wähle den Löschen-Button (Mülleimer) und dort die Option "Für alle löschen". Fertig!

Einige Einschränkungen der Funktion sollten WhatsApp-Nutzer jedoch beachten. Zuallererst steht die "Für alle löschen"-Funktion nicht unbegrenzt zur Verfügung, sondern nur innerhalb der ersten sieben Minuten nach Versand der Nachricht. Nutzer können also falsche Nachrichten korrigieren aber nicht nachträglich Chat-Verläufe manipulieren.

Weiterhin macht WhatsApp darauf aufmerksam, dass das Feature nur ab der neuesten App-Version unterstützt wird. Bei Nutzern älterer WhatsApp-Versionen bleibt die vermeintlich gelöschte Nachricht im Speicher. Eine Benachrichtigung, ob die Nachricht bei allen Empfängern erfolgreich gelöscht werden konnte, gibt es nicht. Die würde aber auch wenig Sinn machen, denn natürlich können die Empfänger die Nachricht sehen (und evtl. Screenshots erstellen), bevor sie gelöscht wird.

Bis das neue WhatsApp-Feature den Weg zu allen Nutzern gefunden hat, können durchaus mehrere Wochen ins Land ziehen. Dafür hat die vor wenigen Wochen angekündigte "Live Standort teilen"-Funktion endlich den Weg zu uns gefunden.

Apropos WhatsApp, denn am Vormittag des 03.11.2017 scheint sich für einige Stunden die Welt unrund gedreht zu haben:

"Nichts geht mehr" war im Internet zu lesen: Zahlreiche Nutzer melden am Morgen des 03.11.2017 Probleme mit WhatsApp. Der Messengerdienst hat mit einer größeren Störung gekämpft. Von dieser war auch Browser-Anwendung WhatsApp Web betroffen, die keine Verbindung mehr zur Smartphone-App aufbauen konnte.

Auf dem Portal "Alle Störungen" gingen zahlreiche Störungsmeldungen zu WhatsApp ein. Der Kartenansicht zufolge war nicht nur Deutschland sondern ganz Europa von dem Ausfall des Messengers betroffen. In der Vergangenheit waren vergleichbare Störungen jedoch meist innerhalb von einer Stunde behoben – und so war es diesmal auch, denn um 10:05 Uhr scheinten die Probleme behoben gewesen zu sein. Nachrichten wurden wieder verschickt und auch WhatsApp Web funktionierte wieder.

Die Störung könnte unter Umständen mit Serverupdates bei WhatsApp zusammenhängen. Der Messengerdienst hatte zuletzt mehrere neue Funktionen - etwa das oben beschriebene "Löschen von WhatsApp-Nachrichten für alle Chat-Teilnehmer" - eingeführt.

Gute Nachrichten für alle, die sich ein iPhone X, das teuerste iPhone aller Zeiten, bestellt haben und die Zustellung nicht erwarten können: Das Jubiläums-iPhone könnte nun doch früher ausgeliefert werden, als zunächst erwartet. Einer Meldung von Macrumors​ zufolge soll die Lieferzeit auf drei bis vier Wochen verkürzt worden sein. Dieser Zeitraum gilt offenbar für Großbritannien, Japan, China und weitere Länder in Europa, Asien und im Mittleren Osten. Auch Deutschland ist dabei, denn wer im Online Shop von Apple den Kaufvorgang eines iPhone X startet, bekommt nun ebenfalls drei bis vier Wochen Lieferzeit angezeigt.

Für Käufer, die sich jetzt ein iPhone X bestellen, würde das bedeuten, dass sie das Gerät Anfang Dezember in Händen halten könnten. Wer sein neues iPhone schon früher bestellt hat, darf darauf hoffen, es in einem entsprechenden Zeitraum zu erhalten.


Letzte Woche war das offizielle Launch-Datum des iPhone X und wie zu erwarten standen mal wieder die Leute vor den Apple Stores Schlange in der Hoffnung, eins der vorbestellten iPhones zu ergattern. Aber auch hier waren die Vorräte von Apple irgendwann erschöpft. Immerhin ist die verkürzte Lieferzeit ein kleiner Trost.

Anfänglich rechnete man noch damit, dass die Jubiläums-iPhones erst im Dezember oder sogar erst im kommenden Jahr ausgeliefert werden können. Mit der Zeit wird sich zeigen, wie gut Apple seine Kunden mit Geräten versorgen kann - vor allem, da ein Trend zu beobachten ist: Viele Besitzer eines iPhone 8 oder iPhone 8 Plus verkaufen ihre Smartphones nach kurzer Zeit wieder, um es gegen das attraktivere iPhone X auszutauschen.

Google kommt seit dem Release der seines Pixel 2 XL Smartphones nicht mehr aus den Negativschlagzeilen heraus - von Problemen mit dem OLED-Display über die Audioqualität bei aufgenommenen Videos bis hin zu einem komischen Klicken bei eingeschaltetem NFC. Kleine Startschwierigkeiten hat wohl jedes neue Smartphone, doch jetzt beschweren sich einzelne Käufer des Pixel 2 XL u.a. auf Twitter, ihr Smartphone ganz ohne Betriebssystem bekommen zu haben.

Bei den betroffenen Kunden sei nach Betätigen des Powerbuttons lediglich die Meldung "Kein gültiges Betriebssystem gefunden. Das Gerät kann nicht starten." angezeigt worden. Beim Aufsuchen der angegebenen Support-Seite konnte das beschriebene Problem nicht gefunden werden. Demnach scheint es so, als ob die Smartphones beim Herstellungsprozess mit keiner oder einer defekten Firmware versehen wurden. Normalerweise sollte das Pixel 2 XL mit der neuesten Android-Version 8 Oreo an die Kunden ausgeliefert werden.

Google teilte mittlerweile auf Anfrage des Technikblogs Android Police​ mit, dass der Fehler gefunden und bereits behoben worden sei. Wo genau das Problem lag, hat der Suchmaschinen-Gigant bisher nicht verraten. Laut den betroffenen Käufern tauschte Google die fehlerhaften Geräte ohne Umschweife gegen funktionierende Modelle aus. Wie viele Kunden von diesem Problem betroffen sind, ist allerdings nicht klar.

Wenige Monate nach der Übernahme der E-Plus Gruppe durch Telefónica führte der Münchner Mobilfunk-Netzbetreiber o2 National Roaming - zunächst über UMTS und später auch im GSM-Netz - ein. Für o2-Kunden machte das Unternehmen das Roaming auch sichtbar, ohne die Nutzer gleich mit einer völlig anderen Netzkennung zu verwirren. Anstelle von "E-Plus" wurde auf den meisten aktuellen Smartphones der Betreibername "o2-de+" angezeigt.

Mittlerweile ist die Integration der beiden einst getrennten Mobilfunknetze von E-Plus und o2 weit fortgeschritten. Bundesweit einheitlich wird mittlerweile der Netzcode 262-03 verwendet, der früher von E-Plus eingesetzt wurde. Die frühere o2-Kennung 262-07 wurde im Gegenzug abgeschaltet.

Parallel ist Telefónica bemüht, den Kunden nun auch wieder einen einheitlichen Betreibernamen im Handy-Display anzuzeigen. Anwender aus dem früheren o2-Netz lesen bereits seit einigen Monaten wieder bundesweit "o2-de" als Name des genutzten Mobilfunknetzes. Anders verhielt es sich bislang für Nutzer, die von E-Plus oder Base zu o2 migriert wurden, aber weiterhin eine SIM-Karte mit der IMSI aus dem alten E-Plus-Netz verwenden. Hier war bislang auf vielen Geräten bundesweit der Name "o2-de+" zu lesen.

In diesem Zusammenhang änderte auch der Anbieter "Drillisch" mit seinen Produkten "DeutschlandSIM", "WINSIM", "smartmobil" etc. seinen Betreibernamen. Hier war bisher als Betreibername "Willkommen" zu lesen, seit einigen Tagen steht dort jetzt "Drillisch".

Die Umstellung der Netzbetreiber-Anzeige erfolgt übrigens automatisch und ein Neustart des Gerätes ist nicht erforderlich, um den aktualisierten Namen im Handy-Display zu erhalten.

Die neue Android-Funktion Fast Pair soll das Koppeln von Bluetooth-Geräten unter Android vereinfachen und sicherer machen.

Die Verbindungsherstellung unter Android ist aktuell oft mühselig: Zuerst muss nach kompatiblen Bluetooth-Sendern gesucht werden, im Anschluss wird die gewünschte Kopplung manuell bestätigt. Mit Fast Pair will Google diesen Vorgang deutlich vereinfachen. Künftig soll schon das Einschalten des Bluetooth-Geräts zu einer automatischen Erkennung auf dem Android-Smartphone führen.

Mit den kabellosen Kopfhörern Google Pixel Buds (179 Euro, ab November), Libratone Q Adapt On-Ear (169 Euro, erhältlich) kann Fast Pair schon ausprobiert werden. Die kabellosen Kopfhörer der Serie Plantronics Voyager 8200 sollen schon bald kompatibel sein. Grundvoraussetzung für Fast Pair ist ein Android-Gerät mit Android 6.0 (Marshmallow) sowie die Google Play Services ab Version 11.7. Google beginnt nach eigenen Angaben aktuell mit dem Ausrollen der Funktion auf Geräten mit Android ab Version 6.0.

Die Erkennung geeigneter Bluetooth-Geräte erfolgt über Bluetooth Low Energy (BLE). Nach dem Einschalten des Geräts sucht Android automatisch nach geeigneten Partnern in der Nähe. Dazu müssen Bluetooth sowie die Ortungsdienste auf dem Smartphone aktiviert sein. Über die Internetverbindung holt sich das Mobilgerät den Namen des jeweiligen Bluetooth-Geräts, ein passendes Foto sowie eine möglicherweise angebotene Companion-App.

Für die eigentliche Verbindungsaufnahme muss der Nutzer nur noch eine Schaltfläche in der Benachrichtigungszentrale aktivieren. Google verspricht mehr Sicherheit, da das zu koppelnde Gerät in der Benachrichtigung mit Namen und Bild dargestellt wird. Für Hersteller wiederum bietet sich eine neue Möglichkeit, um die eigenen Produkte samt zugehöriger App in den Fokus der Nutzer zu rücken.

Twitter-Nutzer haben ab sofort nicht mehr nur 140, sondern 280 Zeichen pro Tweet zur Verfügung. Seit Ende September experimentiert der Dienst mit dem neuen Zeichenlimit herum und hatte zunächst verkündet, die Änderung "mit einer kleinen Gruppe" von Leuten zu testen. Nun ist die neue Funktion für alle Nutzer verfügbar.

Eine Analyse der Tests habe ergeben, dass das "optimale Limit bei Tweets" bei 280 Zeichen liege, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. "Bislang war es für viele Nutzer eine Herausforderung, ihre Gedanken in 140 Zeichen auszudrücken", heißt es in einer entsprechenden Erklärung. Es habe deshalb oft lange gedauert, Tweets zu formulieren, manche seien auch ganz verworfen worden. "Mit der Erweiterung der Zeichenzahl konnte dieses Problem in der Testphase deutlich reduziert werden", heißt es weiter.


Nicht jeder dürfte das alte Zeichenlimit allerdings als "Problem" gesehen haben: Schon auf den Test hatten viele Nutzer mit Skepsis reagiert. Schließlich gelten die 140 Zeichen als zentrales Erkennungszeichen des sozialen Netzwerks. Anders als bei vielen anderen Diensten ist man auf Twitter dazu gezwungen, sich kurz zu fassen - und viele fanden das gut.

Die Kürze soll auch zukünftig weiter bestehen bleiben, allerdings etwas moderater. Die Beschränkung auf 140 Zeichen ging ursprünglich darauf zurück, dass Twitter beim Start vor mehr als zehn Jahren zunächst noch auf Basis von SMS-Nachrichten aufgebaut war. Nach kurzer Zeit war das Limit technisch nicht mehr erforderlich - blieb aber als Markenzeichen. Zum Start der Testphase schrieb Twitter-Chef Dorsey in einem der neuen, längeren Tweets, die 140 Zeichen seien eine "willkürliche" Einschränkung gewesen.

Und zu feiern gab es diesmal auch noch etwas: PUG-Mitglied Thorsten hat einmal wieder "die Seiten gewechselt" und wir feierten mit ihm seinen 59. Systemwechsel, diesmal von iOS zu Android mit dem Galaxy Note 8 und der Gear S3 ;-) – und wir waren sehr begeistert über weiteren weiblichen Zuwachs in unserer PUG und durften erstmals Izabella begrüßen, die bis zum Ende des PUG-Abends bei uns blieb und viele positive Eindrücke und beantwortete Fragen mit nach Hause nahm.

David und Thorsten beim "applen"
Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis Weihnachten, aber ein Treffen in 2017 kommt noch, nämlich unser seit vielen Jahren so beliebtes Weihnachtstreffen, dieses Jahr am 20.12.2017. Und bis dahin bleiben wir auf unserem "Threema-Kanal" in Verbindung.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More

19.10.2017

202. Treffen der PUG-Mannheim am 18.10.2017



Es war der 18. Oktober 2017 - der Blick nach draußen und auf den Kalender sagt uns: Es ist Herbst. Der Blick auf den Smartphone-Markt hingegen impliziert: Es ist Sommer. Denn so heiß, wie es derzeit hergeht, erscheint selbst der Fhling mit seinem Highlight Mobile World Congress eher lau. Um im Bild zu bleiben: Auf die Aufwärmphase, in der sich Samsung S8, Apple iPhone 7, HTC U11, Huawei P10, LG G6 und Sony Xperia XZ Premium trafen, folgt nun der Kampf um die Herbstmeisterschaft, in der Samsung Note 8, Apple iPhone X, Huawei Mate 10, Sony Xperia XZ1, LG V30 und nicht zuletzt das weitgehend geleakte Google Pixel schrittweise gegeneinander antreten. Aus heutiger Sicht noch durch die Hintertür könnte auch ZTE kommen - hier wird seit Längerem über den Nachfolger des Axon 7 diskutiert, der Axon 9 heißen könnte, den Anspruch High End zum Low-Budget-Preis haben dürfte und mit bis zu 1 Gbit/s Datenrate punkten soll. Aufgrund des zeitlichen Versatzes, mit denen die Gladiatoren des Mobilfunks in die Arena steigen, werden wir erst mit dem Labortest des letzten Phones wissen, wer wirklich auf Nummer 1 in den Bestenlisten steht.

Wenn man auf die Themen des 202. Treffens der PUG-Mannheim schaut, dann ist da wie eingangs gesagt von Herbst nicht viel zu spüren, im Gegenteil, der Frühling hat Einzug gehalten:

Begonnen haben wir den Abend mit einer Warnmeldung:

Ein verpasster Anruf einer unbekannten Nummer aus Burundi, Tansania, Benin, Marokko oder Tunesien auf dem Display: Da ist die Versuchung groß zurückzurufen. Doch dem Impuls sollte man widerstehen, rät das Ver­braucher­schutz­portal Mobilsicher.de. Denn mit einem Rückruf könnte der Angerufene Betrügern auf den Leim gehen, die damit Kasse machen - zu Lasten des Verbrauchers, den solch ein Anruf mehrere Euro pro Minute kosten kann. Erlaubt sind solche Anrufe nicht, Betroffene sollten sie der Bundesnetzagentur (BNetzA) melden. Dafür gibt es ein Formular auf deren Webseite. In der Telefon-App des Smartphones lassen sich die Nummern meist auch direkt blockieren.

Technisch funktionieren die Lockanrufe folgendermaßen: Von Betrügern betriebene Computer wählen von Adresshändlern gekaufte oder per Zufall generierte Nummern für so kurze Zeit an, dass die Angerufenen praktisch keine Chance haben, das Telefonat anzunehmen - und nach dem sogenannten Anpingen rufen viele die übermittelte Rufnummer zurück. 

Neu ist die Masche, die es auch mit Kurznachrichten oder Anrufen auf das Festnetztelefon gibt, nicht. Einem Sprecher der Bundesnetzagentur zufolge gibt es sie seit Mitte 2016. Die Agentur tue dagegen, was sie könne, aber ausländische Rufnummer könnten nicht abgeschaltet werden.

Bevor Betroffene solcher Ping-Anrufe eine Rechnung bezahlen, sollten sie bei der BNetzA fragen oder auf deren Maßnahmenliste online nachsehen, ob in dem Zeitraum ein sogenanntes Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbot für die fragliche Nummer bestanden hat. Dann kann der Rechnungsbetrag beim Telefonanbieter entsprechend gekürzt werden.

Derzeit gibt es den Experten von "mobilsicher.de" zufolge eine Anrufwelle mit Nummern aus den Maghreb-Staaten und anderen Ländern Afrikas. Betrüger "pingen" mitunter auch mit Nummern aus dem Inland und missbrauchen dann meist sogenannte Mehrwertdienstnummern, also Nummern, die mit Vorwahlen wie 0180, 0137 oder 0900 beginnen, informiert teltarif.de

Die Apple-Smartphones iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X, welche der eine oder andere aus unserer PUG bereits sein Eigen nennt und mit PUG-Mitglied Alfons auch entsprechend bei unserem Treffen präsentiert wurde, sind die ersten Mobil­geräte des kali­fornischen Unter­nehmens, die per Induktion auf­ge­laden werden können. Der Konzern weist im Support-Bereich seines Inter­net­auf­tritts darauf hin, was die Anwender bei der Energie­über­tragung über den Qi-Standard beachten müssen.

Möglicherweise lassen sich manche der Eigenheiten auf das vergleichsweise geringe Praxiswissen Apples in puncto drahtlosem Aufladen zurückführen. So kann es zu Problemen bei Hitze und bei eingeschalteter Vibration kommen.

Der Technologiekonzern aus Cupertino hatte bereits bei vielen Features im Mobilfunksektor eine Vorreiterrolle inne, das drahtlose Aufladen zählt allerdings nicht dazu. Der von vielen Herstellern favorisierte Qi-Standard wurde 2008 gegründet, zu den ersten Smartphones die von diesem Verfahren Gebrauch machten, zählen das Nokia 920 und das Nexus 4 aus dem Jahre 2012.

Seitdem erscheinen regelmäßig neue Mobiltelefone mit dieser drahtlosen Energieübertragung, ein Apple-Modell fehlte bislang allerdings. Mit den Smartphones iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X hat das Unternehmen diesen Umstand geändert, doch Anwender müssen beim Aufladen via Qi diverse Eigenheiten berücksichtigen. Diese listet Apple auf einer entsprechenden Hilfeseite auf.

Das Dokument bezieht sich explizit auf die beiden iPhone-8-Geschwister. Apple weist darauf hin, dass bei eingeschalteter Vibration eingehende Benachrichtigungen zum Verschieben des Smartphones führen können. Dieser Umstand könne bewirken, dass der Stromfluss von der Ladematte zum iPhone unterbrochen wird. Der Hersteller rät in solchen Fällen dazu, die Vibration abzuschalten, das Profil "Nicht stören" zu verwenden oder von einer Hülle Gebrauch zu machen. Eine zu dicke Hülle kann den Ladevorgang allerdings ebenfalls negativ beeinflussen.

Des Weiteren kann es passieren, dass die Software den Ladevorgang per Induktion abbricht, sobald der Akku zu heiß wird. Diese Sicherheitsvorkehrung soll erst in Kraft treten, wenn das Handy zu mehr als 80 Prozent geladen wurde. Apple rät bei einer Überhitzung dazu, das Smartphone an einem kühleren Ort aufzuladen. Eine Aufladung über Qi ist außerdem nicht möglich, sobald das iPhone 8 über USB mit einem Computer oder mit einem Netzteil verbunden wurde.

Für die Nutzer der beliebten Nachrichten-App WhatsApp gibt es wieder einmal ein Update, welches diverse kleine Verbesserungen, darunter Optimierungen für iOS 11 und eine neue Suche, mit sich bringt.

In WhatsApp Version 2.17.60 lernt der Messenger unter anderem die Suche von Nachrichten innerhalb eines bestimmten Chats. Die neue Suchfunktion hat WhatsApp allerdings ein wenig versteckt. Ihr findet diese, indem ihr den zu durchsuchenden Chat öffnet, dann oben auf den Chat-Namen tippt und daraufhin auf der folgenden Seite "Chat durchsuchen" auswählt.

Die Nachrichten-App wurde laut dem Team auch an das Design von iOS 11 angepasst. So sind jetzt beispielsweise die großen Überschriften in den verschiedenen Bereichen, etwa Chats oder Anrufe, des Messengers im mittlerweile bekannten iOS-11-Stil zu finden.

Last but not least erlaubt die neueste WhatsApp-Version das Versenden von Textstatusmeldungen, die für 24 Stunden zu sehen sind. Im Status-Reiter kann dazu auf den Bleistift getippt werden und nach der Eingabe des Statustexts die Hintergrundfarbe und Textart ausgewählt werden.

Das WhatsApp-Update mit den neuen Funktionen für iPhone und iPad ist wie üblich kostenlos im App Store zu finden. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein bis auch Android-Nutzer in den Genuss der neuen Features kommen.

Kritisch allerdings betrachteten wir das desweiteren angekündigte Feature, nämlich des Zeigens des Live-Standortes für eine bestimmte Zeit. Aber auch hierfür wird es Personen geben, die das nutzen werden.

SMS kommen einfach nicht an: Manche Exemplare des Galaxy S8 bereiten allem Anschein nach Probleme, wenn es um den Empfang von Kurznachrichten geht. Samsung selbst hat sich zu dem nervigen Thema noch nicht geäußert. Wann wird das Problem gelöst?

Bei Reddit und in anderen Foren beklagen mittlerweile einige Nutzer des Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus über das merkwürdige Problem. Kurznachrichten kommen erst später – oder im schlimmsten Fall erst gar nicht an. Teilweise soll auch der Versand von SMS nicht möglich sein. Das Problem soll unabhängig vom Mobilfunkanbieter auftreten, weshalb Nutzer ein Problem bei ihrem Samsung-Gerät vermuten.

Dass es sich hierbei wohl um ein Hardware-Problem handeln könnte, kommt Samsung natürlich nicht gelegen. Der Konzern hat sich zum Thema noch nicht geäußert. Entsprechend ist es bislang völlig unklar, ob und wann die Besitzer der betroffenen Galaxy S8 wieder mit einem reibungslosen Empfang rechnen können. In den letzten Tagen soll das Problem verstärkt auftreten, heißt es.

Nicht nur bei unterschiedlichen Mobilfunkanbietern, sondern auch bei SMS-Apps von Drittanbietern tritt das Problem auf – ebenso wie bei Samsungs vorinstallierter Messaging-App. Mögliche Lösungsvorschläge wie das Leeren des Cache oder das Abschalten von Advanced Messaging haben leider nicht den gewünschten Effekt.

SMS werden zwar nicht mehr ganz so oft genutzt wie noch vor wenigen Jahren, doch mit 12,7 Milliarden versendeten Kurznachrichten im letzten Jahr alleine in Deutschland hat der Dienst nach wie vor mehr als nur eine Daseinsberechtigung. Bleibt zu hoffen, dass Samsung das Problem ernst nimmt und schon bald eine Lösung anbietet. Bis dahin bleibt betroffenen Nutzern wohl leider nichts anderes übrig, als auf Alternativen wie WhatsApp zurückzugreifen.

Während Samsung das Galaxy S8 und Galaxy Note 8 millionenfach baut, wird das faltbare Smartphone Galaxy X nur einen Bruchteil davon erreichen und in einer limitierten Stückzahl produziert.

Wer sich noch an die Anfänge des Edge-Displays erinnern kann, der wird wissen, dass Samsung neue Displaytechnologien zunächst bei Sondermodellen einführt, die dann zu sehr hohen Preisen und in limitierter Stückzahl verkauft werden. So war es beim ersten Samsung Galaxy Note Edge, das damals nur an der rechten Seite ein abgerundetes Display hatte, und so wird es auch beim kommenden Galaxy X sein. Aus Südkorea erreichen uns nun erstmals konkrete Stückzahlen, in denen Samsung das Galaxy X produzieren möchte. Nur 100.000 Stück möchte Samsung zum Marktstart des Galaxy X fertig haben. Wenn man das große Interesse an einem so innovativen und komplett neuen Smartphone bedenkt, wäre das auf dem Weltmarkt nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Das Galaxy X hat bereits erste Zulassungsbehörden durchlaufen und macht sich so startklar für die Präsentation und Markteinführung im Jahre 2018 – die Samsung bereits offiziell bestätigt hat. Aktuell ist nur offen, wann genau das faltbare Smartphone enthüllt wird. Denkbar wäre auf einer der großen Messen wie der CES 2018 im Januar, dem MWC 2018 Ende Februar oder vielleicht sogar der IFA 2018 im September in Deutschland. Dort hatte Samsung das Galaxy Note Edge 2014 vorgestellt. Bei nur 100.000 produzierten Smartphones wird die Verfügbarkeit vermutlich wieder auf wenige Länder beschränkt. Europa und Deutschland müssen nicht zwangsläufig dazugehören. Vielmehr könnte sich Samsung auf den heimischen Markt konzentrieren.

Samsung wird mit dem Galaxy X im nächsten Jahr zeigen, was mit einem Smartphone möglich ist, das ein flexibles und faltbares Display besitzt. Ob sich dieses Konzept dann wirklich im Alltag durchsetzt, sei mal dahingestellt. Kaum ein anderes Unternehmen hat so starke Ambitionen, das klassische Smartphone neu zu erfinden.

Begonnen haben wir den Abend mit einer Warnung und auch später am Abend schauten wir nochmals etwas kritisch – und zwar auf folgendes Thema:

Dem Banking-Trojaner BankBot ist es nun bereits zum zweiten Mal gelungen, den Google Play Store zu infiltrieren. Er hat bereits tausende Geräte infiziert.

Anfang des Jahres wurde mit BankBot ein gefährlicher Banking-Trojaner in mehreren Google-Play-Store-Apps entdeckt. Die Software wurde im April von Google entfernt. In den vergangenen Monaten wurde BankBot weiterentwickelt. Am 4. September wurde der gefährliche Trojaner vom Sicherheitsunternehmen ESET schließlich erneut im Google Play Store gesichtet . Die Schadsoftware verfügt mittlerweile über eine verbesserte Verschleierung des Quellcodes, eine neue Playload-Drop-Funktion und einen listigeren Kompromittierungsmechanismus, der auf die Android-Bedienungshilfe setzt.

Um BankBot auf möglichst viele Geräte zu bringen, nutzen Cyberkriminelle den Spiele-Klassiker Jewel Star Classic. Eine App mit dem gleichen Namen wurde erstmals am 26. August im Play Store veröffentlicht. Sie soll Kunden vorgaukeln, sie würden sich die Spiele-App auf ihr Mobilgerät laden. Stattdessen öffnen sie dem Banking-Trojaner Tür und Tor. Das Google-Sicherheitsteam wurde Anfang September von ESET über den Trojaner informiert. Die App wurde kurz darauf aus dem Play Store entfernt. Zum Zeitpunkt der Löschung zählte sie jedoch bereits mehr als 5.000 Downloads. Also, mal bitte Euren Appvorrat checken.

Der PUG-Abend im Oktober mit insgesamt 10 Besuchern hat gezeigt, es ist alles andere als Herbst, auch wenn die Themen bunt wie die Blätter an den Bäumen sind – und der "Hahn im Korb", oder besser gesagt die "Henne im Korb" war an diesem Abend ganz klar Clarissa, die als einzige Frau in der so sympathischen Männerrunde die weibliche Fraktion vertrat.

Weiter geht es dann mit Treffen Nr. 203 am 15.11.2017.

Viele Grüße,

Peter Bartsch
PUG-Mannheim – Smartphones & More